Wir brauchen einen öffentlich geförderten Arbeitsmarkt statt befristete Programme

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In einer Pressemitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken, des Jobcenters im Regionalverband Saarbrücken und des ZBB gGmbH wird das neue Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ vorgestellt. Dazu äußert sich Josephine Ortleb, Stadtverordnete und SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Saarbrücken, wie folgt:

„Grundsätzlich freue ich mich, dass Bundesprogramme wie das Programm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ langzeitarbeitslosen Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder minderjährigen Kindern die Möglichkeit geben in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu kommen. Allerdings sind Programme wie dieses immer befristet und erfahrungsgemäß münden nach Projektende nur wenige in den ersten Arbeitsmarkt ein. Wir brauchen daher einen öffentlichen Arbeitsmarkt, der allen Menschen die Möglichkeit bietet am Arbeitsleben teilzuhaben. Viele Langzeitarbeitslose fürchten sich vor dem Ende der Programmfinanzierung. Man erinnere sich nur daran, als hunderte Plätze der Bürgerarbeit weggefallen sind. Wir müssen diesen Menschen Perspektiven schaffen! Ich möchte mich daher in Berlin gemeinsam mit der saarländischen Landesregierung für einen Passiv-Aktiv-Transfer einsetzen und endlich Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren!“