SPD-Bundestagsabgeordnete aus den 20 größten Stahlstandorten Deutschlands kämpfen gemeinsam für die deutsche Stahlindustrie

Auf Initiative der saarländischen SPD-Bundestagsabgeordneten Josephine Ortleb haben sich die SPD-Bundestagsabgeordneten aus den 20 größten Stahlstandorten Deutschlands zusammengeschlossen, um gemeinsam für den Erhalt der Standorte und der Arbeitsplätze zu kämpfen. Gemeinsam mit ihren saarländischen SPD-Kollegen Heiko Maas und Christian Petry wird ein Zeichen für die saarländische Stahlindustrie gesetzt. „Wir wollen gemeinsam deutlich machen, dass unsere Stahlstandorte dann eine Zukunft haben, wenn Politik, Beschäftigte und vor allem auch die Unternehmen zum Erhalt der Standorte zusammenarbeiten“, so die saarländischen SPD-Abgeordneten.

„Die Betriebe zu unterstützen, die Forschung voranzutreiben, notwendige Investitionen zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern – dazu sind wir bereit und dazu haben wir uns klar bekannt“, erklärt Josephine Ortleb. „Wir erwarten aber auch, dass sich die Unternehmen zum Stahlstandort Deutschland bekennen und ihrerseits notwendige Investitionen zum Erhalt der Standorte tätigen. Wir erwarten, dass die Unternehmen sich ihrer Verantwortung gegenüber der Belegschaft bewusst werden und mit den Betriebsräten zusammenarbeiten – um gemeinsam die Stahlindustrie zu erhalten.“ Christian Petry ergänzt: „Wir wollen, dass keine Region auf der Strecke bleibt. Eine zukunftsfähige Stahlindustrie sichert auch in Zukunft gute und mitbestimmte Arbeitsplätze. „Die Stahlindustrie müsse natürlich klimafreundlicher werden. „Klimaschutz kann aber nicht bedeuten, dass wir aus der Stahlproduktion aussteigen und dafür Stahl importieren, der mit mehr CO2-Emissionen produziert wurde. Wir wollen nicht, dass der Klimawandel auf dem Rücken der Beschäftigten bewältigt wird.“ so die Abgeordneten Ortleb und Petry.

Josephine Ortleb fügt hinzu: „Bereits jetzt werden viele klimaschädliche Nebenprodukte einem Verwertungskreislauf zugeführt. Von der Bedeutung für Fernwärme ganz zu schweigen. Solange uns das in Europa keiner mit dieser Effizienz nachmacht, setzen wir den Maßstab und wollen weiter an Innovationen tüfteln, um den Kindern und Enkeln der Beschäftigten die Arbeitsplätze von morgen und übermorgen zu bereiten.

Gemeinsam haben die Bundestagsabgeordneten aus den 20 größten Stahlstandorten auf Initiative von Josephine Ortleb und Sarah Ryglewski aus Bremen vereinbart, die Zukunft der deutschen Stahlindustrie beim SPD-Bundesparteitag, der am 6. Dezember beginnt, auf die Tagesordnung zu bringen. Die gemeinsame Resolution finden Sie anbei.