Josephine Ortleb: Weltkulturerbe in neue Nationale Tourismusstrategie des Bundes einbetten

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Mit einem ersten Besuch auf der Völklinger Hütte als Bundestagsabgeordnete verband Josephine Ortleb, die auch stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Tourismus des Deutschen Bundestages ist, ein Gespräch mit dem zuständigen Kultusminister Ullrich Commerçon, der Völklinger Oberbürgermeisterin Christiane Blatt und Generaldirektor Prof. Dr. Meinrad Maria Grewenig.

Im Mittelpunkt standen die Rolle des Bundes bei der weiteren (Kultur-)Förderung des Weltkulturerbes, die Verbesserung der Mobilität zwischen dem Hüttengelände und der Stadt Völklingen sowie der Verstetigung der touristischen Bewerbung im Ausland über die Deutsche Tourismuszentrale.

„Für meine Arbeit in Berlin nehme ich mit, dass wir die Völklinger Hütte immer präsent in den verschiedenen Förderprogrammen des Bundes halten müssen. Als gelernte Gastronomin und Kommunalpolitikerin kenne ich die verschiedenen Perspektiven: Es muss gelingen, dass mehr Besucher*innen der Hütte auch den Weg in die Völklinger Innenstadt finden. Bei der aktuellen finanziellen Situation der Stadt ist das eine große Herausforderung. An der Stelle muss der Bund, insbesondere auch durch die riesigen Haushaltsüberschüsse, deutlich mehr Unterstützung leisten. Gleichzeitig wurde in der Großen Koalition vereinbart eine Nationale Tourismusstrategie zu erarbeiten, in die ich die Erfahrungen und die Perspektive aus Völklingen in Rücksprache einbringen möchte. “

„Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte und das dahinterstehende Team zeigen seit vielen Jahren, das die Verbindung aus Industriekultur und einer modernen und vielfältigen Kulturszene eine unheimliche Anziehungskraft auf Menschen aus dem Saarland, anderen Bundesländern und dem Ausland hat. Um die verschiedenen Potenziale des Erbes für sich selbst, die Stadt und die Region Schritt für Schritt zu erschließen und weiterzuentwickeln, braucht es gemeinsame Kraftanstrengungen. Ich glaube, heute wurde deutlich, dass es aus Stadt, Land und Bund einen ständigen und fruchtvollen Austausch und gemeinsame Ziele dazu gibt.“ so Josephine Ortleb abschließend.

Im Anschluss an das Gespräch erfolgte ein Rundgang über das Gelände und durch die einzelnen Gebäude.