Josephine Ortleb: Saarbrücken und Umland als Antriebsfeder des Élysée-Vertrags

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„Der neue Freundschaftsvertrag zwischen Deutschland und Frankreich ist eine weitere Chance für Saarbrücken und das Saarland, als das französischste Bundesland, die tiefe Freundschaft noch stärker zu leben.“ sagte die Bundestagsabgeordnete Josephine Ortleb vor der Unterzeichnung des neuen Élysée-Vertrages am 22. Januar 2019 in Aachen.

Deutschland und Frankreich machen gemeinsam deutlich: um die Fragen der Zukunft zu lösen, brauchen die Nachbarn gerade jetzt mehr, nicht weniger Zusammenarbeit. In weniger als einem Jahr ist es gelungen, einen ambitionierten neuen Vertrag auszuhandeln.

„Wir (er-)leben in Saarbrücken schon sehr viele deutsch-französische Projekte, die uns oft gar nicht mehr bewusst sind. So zum Beispiel das SHG-Herz-Zentrum, grenzüberschreitende Ausbildungsgänge und gemeinsame Veranstaltungen in Kunst und Kultur. Ich möchte, dass wir noch kreativer und mutiger in der Zusammenarbeit werden. Wir brauchen die Einführung von Ausnahme- und Experimentierklauseln, um eine gemeinsame Finanzierung der Aufgaben zu ermöglichen. Da denke ich an Kindertagesstätten und Berufsschulen, bei ÖPNV und Abfall sowie den Umwelt- und Klimaschutz.“ so die Abgeordnete weiter.

Ein gemeinsamer Ausschuss für die deutsch-französische Zusammenarbeit, der laut des Vertragstextes gebildet wird, wird die Chance für eine neue Qualität der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ermöglichen.

„Als junger Mensch in politischer Verantwortung bewegt und motiviert mich dieser neue Vertrag, weil er deutlich macht, was wir mit unseren französischen Freundinnen und Freunden erreicht haben. Gleichzeitig müssen wir noch weiter zusammenwachsen, um ein offenes, soziales und friedliches Europa für alle Menschen zu garantieren.“ unterstreicht Josephine Ortleb abschließend.