Gleichstellung auch in der Steuerpolitik – Hygieneprodukte dürfen kein Luxus sein.

Die Saarbrücker Bundestagsabgeordnete Josephine Ortleb (SPD) zu der Senkung der Mehrwertsteuer auf Menstruations-Hygieneprodukte von 19% auf sieben Prozent:

„Mit der Senkung der Mehrwertsteuer auf Hygieneprodukte, die Frauen in ihrem täglichen Leben zwingend benötigen, ist uns etwas sehr Wichtiges gelungen: Wir zeigen klar auf, dass wir Frauen nicht steuerlich benachteiligen, nur weil sie Frauen sind!“ so Josephine Ortleb.

„Frauen erleben in ihrem täglichen Leben viele Benachteiligungen. Im Job oder auch bei der Verteilung der Sorgearbeit in der Familie. Der Staat trägt Verantwortung, diese Benachteiligungen abzubauen und aktiv Gleichstellung zu fördern. Dazu gehört auch, dass der Staat Frauen nicht steuerlich benachteiligt, denn eine aktive Gleichstellungspolitik zu steuern geht nicht mit hohen Steuersätzen, die lediglich Frauen treffen“, so Ortleb weiter.

„Die Geschichte zeigt, dass dort, wo sich Frauen zusammenschließen und Druck aufbauen, vieles erreichbar ist. So auch heute. Denn nur durch die vielen Menschen, die die Petition zur Senkung der Mehrwertsteuer auf Hygieneprodukte für Frauen unterzeichnet haben, war es möglich, diesen politischen Erfolg für die Frauen zu erringen.“, so Ortleb abschließend.