Fanprojekte brauchen eine gute finanzielle Ausstattung – Für eine gute Sozialarbeit in Block und Kurve

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Für die Saarbrücker Bundestagsabgeordnete Josephine Ortleb (SPD) gehen die neuen Pläne des Innenministers an der Realität im Stadion vorbei. Dazu Ortleb: „Klaus Bouillon sollte sich lieber mit Fans unterhalten, statt sie mit einer Drohne zu überwachen“.

„Mit der Förderung der Arbeit der Fanprojekten bekennen wir uns zu den Menschen, die sich jede Woche zu ihrem Verein bekennen“, so Ortleb weiter. „Die Forderung des CDU-Ministers die Förderung nun einzustellen, ist nichts anderes als die Abwertung der ehrenamtlichen Arbeit vieler Fans in den Blöcken und Kurven.“

„Wie überall läuft es auch im Fußball nicht immer rund, wie wir in Mannheim gesehen haben, aber gerade dann brauchen wir die gute Sozialarbeit in den Fanprojekten, um einen Dialog mit den Fans zu ermöglichen. Deshalb habe ich mir vor ein paar Monaten das Fanprojekt „Innwurf“ angeschaut. Für mich ist klar: Eine aktive Fanszene braucht finanziell gut ausgestattete Fanprojekte – aber sowas erkennt man eben nicht, wenn man Fans nur durch Drohnen kennenlernt“, so Ortleb abschließend.