13. Dezember 2017

Positionen

FÜREINANDER EINSTEHEN!

 

Gute Arbeit – die beste Garantie gegen Armut!

Josephine Ortleb bei einer DemonstrationGute Arbeit bedeutet für mich die Förderung von sicheren und mitbestimmten Arbeitsplätzen mit guten Löhnen.
Durch die Einführung des Mindestlohns haben wir viel erreicht, mit den Gewerkschaften gemeinsam will ich diesen Weg weitergehen. Ich komme aus der Gastronomie, eine Branche, in der prekäre Beschäftigung oft die Regel ist. Wir brauchen eine Abkehr von sachgrundlosen Befristungen und von Minijobs als billige Alternative zur Vollzeitarbeit.

Für mich geht es dabei um Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, um eine echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dazu gehört die Option von Teilzeitbeschäftigung während Erziehungspausen oder die Pflege von Angehörigen. Ebenso wie das uneingeschränkte Rückkehrrecht zur Vollzeitbeschäftigung nach Betreuungspausen.

Die Arbeitswelt befindet sich derzeit im Wandel. Mit einer starken branchenübergreifenden Mitbestimmung will ich diesen Wandel im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mitgestalten.

 

Echte Teilhabe – jetzt!

Gerade der Kampf für echte Gleichstellung hat mich zur SPD gebracht, hier habe ich starke Frauen kennengelernt, die mutig für ihre Sache einstehen, auch wenn es Gegenwind gibt.

Für mich ist die gleichberechtigte Teilhabe am Erwerbsleben ebenso wichtig wie der Schutz vor Gewalt und das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Frauen, die Gewalt erlebt haben, müssen einen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe haben. Das gilt auch für geflüchtete Frauen und Mädchen – unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus.

Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die erst dann erfolgsversprechend bewältigt werden kann, wenn sie sich durch alle Politikfelder zieht – ob Steuerpolitik, Beschäftigungspolitik, Arbeitsmarktpolitik oder Familienpolitik. Ich mische mich auch weiterhin ein und bringe Frauenanliegen voran!

 

Stark vor Ort – Für ein zukunftsfähiges Gemeinwesen!

Josephine Ortlebs HeimatstadtAls Stadträtin weiß ich, dass wir auf die Herausforderungen in unserer Gesellschaft ganz konkrete Antworten vor Ort geben müssen. Ob beim Schwimmbad, der Kita oder der wohnortnahen Pflege – Es ist jetzt an der Zeit in ein zukunftsfähiges und generationengerechtes Gemeinwesen mehr zu investieren.

Für mich bedeutet dies vor allem mehr Unterstützung des Bundes beim Ausbau der Kitas, eine gerechte Finanzierung der Pflege, sowie mehr Investitionen in unsere Infrastruktur. Die öffentliche Daseinsvorsorge darf zulasten des sozialen Friedens nicht kaputtgespart werden.

Gemeinsam mit den Menschen in meinem Wahlkreis will ich zeigen, dass das Miteinander stärker ist als das Gegeneinander. Ich werde auch in Zukunft für ein Gemeinwesen kämpfen, das Teilhabe für alle garantiert, Chancen ermöglicht und dann einspringt, wenn es mal nicht so gut läuft.